Regelschule Wormstedt


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Buchenwald 2011

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Auf Spurensuche in das Konzentrationslager Buchenwald begaben sich die Schüler der 10. Klasse am 1. und 2. November 2011 im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Fächer Geschichte und Deutsch, um anhand wichtiger Orte im Lager Näheres über dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte zu erfahren.

Am ersten Tag wurden die Schüler von einer pädagogischen Mitarbeiterin der Gedenkstätte in Empfang genommen und sahen einen kurzen, aber sehr informativen Film, in dem unter anderem ehemalige Häftlinge über das Leben im Lager berichteten. Anschließend erläuterte die Betreuerin anhand eines Modells Aufbau, Funktion und Entstehungsgeschichte des Lagers.

Im Anschluss daran erfolgte der Rundgang durch die Gedenkstätte.

Anhand wichtiger Orte wie dem Lagertor und dem Bunker, dem Krematorium, der Genickschussanlage, der pathologischen Abteilung und dem Leichenkeller erhielten die Schüler tiefe Einblicke in die Grausamkeit und Menschenverachtung der Waffen-SS im KZ Buchenwald.

Am zweiten Tag recherchierten die Schüler in Gruppen mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Materialien zu ihren selbst gewählten Themen. Mit dem Leben der Häftlinge beschäftigten sich zwei Gruppen anhand konkreter Biografien. Zwei weitere Gruppen untersuchten die Verbrechen der Nazis anhand des Krematoriums bzw. der Genickschussanlage im ehemaligen Pferdestall. Wie der Alltag der Häftlinge aussah und welche Bedeutung der Zoo für die SS hatte, interessierte weitere zwei Schülergruppen. Am Denkmal für alle Häftlinge auf dem Appellplatz beendeten die Schüler den Besuch der Gedenkstätte.

Im Anschluss an den Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald äußerten die Schüler, dass der dreißigminütige Einführungsfilm für sie sehr informativ und authentisch war, weil darin ehemalige Häftlinge anhand von persönlichen Erlebnissen die Gräuel des Häftlingsalltags schilderten. Auch der Rundgang durch die Gedenkstätte hinterließ bei ihnen tiefe Eindrücke. Neben neuen Einsichten über die Brutalität und Menschenverachtung der Lager-SS war es vor allem die Einsicht, dass den Häftlingen jegliche Menschenwürde genommen wurde und dass Überleben täglichen Kampf gegen Hunger, Kälte, Krankheiten und Schwerstarbeit bedeutete. In Form von Schautafeln und Kurzvorträgen werden die Schüler die Ergebnisse ihrer Recherchen im Unterricht präsentieren.

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