Regelschule Wormstedt


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Ehrung im Landtag

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Thüringer Schülerwettbewerb „Schulgeschichte“

In feierlichem Rahmen fand am 25. Juni 2008 im Plenarsaal des Thüringer Landtags die Siegerehrung des Thüringer Schülerwettbewerbs „Schulgeschichte“ statt.

35 Gruppen hatten sich beteiligt, und rund 130 teilnehmende Schülerinnen und Schüler mit ihren betreuenden Lehrern waren im Parlament zu Gast.

Darunter befanden sich auch Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 unserer Schule, die sich anlässlich der Schuljubiläen der Grund- und Regelschule mit ihrem selbst gedrehten Film "Eine ehemalige Lehrerin erzählt" an diesem Wettbewerb beteiligten.

Nach Informationen über Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments und einem Imbiss begann um 13.00 die Siegerehrung.

Landtagspräsidentin Prof. Dr. Dagmar Schipanski überreichte Urkunden und Schecks an die siegreichen Schülergruppen.
Sie dankte allen teilnehmenden Schülern für ihr Engagement und lobte die hohe Qualität der Arbeiten.

„Man merkt den Beiträgen an, dass die Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung bei der Sache waren. Ich freue mich bereits jetzt auf eine neue Runde des Wettbewerbs im kommenden Schuljahr!“

Auch wenn unsere Teilnehmer dieses Mal ohne einen Preis nach Hause fuhren, überwiegten die positiven Eindrücke, aber auch Kritikwürdiges fiel ihnen auf, wie die Äußerungen einiger Schülerinnen und Schüler zeigen.

Jens Langemann: "Es war toll, dass wir eingeladen wurden, den Thüringer Landtag zu besuchen, auch wenn wir keinen Preis bekommen haben. Die Atmosphäre dort war angenehm, das Buffet natürlich auch. Nicht so gut fand ich, dass die Preise vorwiegend die Gymnasiasten erhielten".
 
Etienne Giese: "Der Tag im Thüringer Landtag war interessant. Es war schön, dass wir einige Politiker, z.B. Frau Schipanski, mal ganz aus der Nähe sehen konnten. Leider haben wir für unseren Film keinen Preis bekommen. Unfair fand ich, dass auch Projekt- bzw. Seminarfacharbeiten zum Wettbewerb eingereicht und prämiert wurden, denn diese Schüler konnten ja viel länger an ihren Beiträgen arbeiten".
 
Franziska Kugler: "Der Besuch im Thüringer Landtag hat mir gefallen, weil man sich jetzt besser vorstellen kann, was wir darüber im Sozialkundeunterricht gehört haben. Aber die Preisvergabe fand ich ungerecht. In ihrer Rede hat Frau Schipanski gesagt, dass die Beiträge der Regelschulen ebenso gut waren wie die der Gymnasien. Von den sechs Preisen erhielt jedoch nur eine Regelschule einen Preis. Ich fand das ungerecht, denn man kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. In der Bewertungskommission hätten je ein Regel- und ein Gymnasiallehrer sein müssen, die sich mit den unterschiedlichen Anforderungen auskennen und das Bewerten gewohnt sind. Dass das Thüringen-Kolleg einen Sonderpreis erhalten hat, finde ich in Ordnung".
 
Linda Rudel: "Ich fand gut, dass wir die Gelegenheit hatten, den Thüringer Landtag zu besuchen und das Ganze live mitzuerleben. In dem Einführungsvortag hab ich echt Neues erfahren. Mir fiel auf, dass viele Schüler festlicher als wir gekleidet waren. Bei dieser Veranstaltung konnte man lernen, wie man sich in so einer Umgebung zu benehmen hat".

Ich war erstaunt, dass die ausgezeichneten Schüler so viel Geld für ihre Preise erhielten und finde, 500 € (statt 1000 €) für den 1. Preis hätten ausgereicht. Dann hätten auch mehr Schülergruppen für ihre Arbeiten auszeichnen werden können. Mein Eindruck ist, dass die Bewertungskommission nicht einschätzen konnte, wie viel Arbeit in einem selbst gedrehten Film steckt, denn meines Wissen wurden fast nur schriftliche Beiträge ausgezeichnet".

Teilnehmer unserer Schule (Nicht im Bild - unser Fahrer, Herr Bengsch)

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