Regelschule Wormstedt


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Am 28. September 2010 fand an unserer Schule der "Tag der Naturwissenschaften" statt. Mit interessanten Exkursionen sollte die Neugier auf Natur und Wissenschaft geweckt werden und vielleicht ergab sich bei den Schülerinnen und Schülern das eine oder andere "Aha, so ist das also".

Die Klassen 5 fuhren in das "Grüne Klassenzimmer" nach Erfurt. Im egapark Erfurt fanden die Schüler ideale Bedingungen, um Natur- und Umweltthemen praxisnah und mit allen Sinnen zu erleben. Sie konnten selbst viel ausprobieren, experimentieren, entdecken und erforschen. Die vielfältigen Einrichtungen des egaparks, wie der Naturlehrpfad, die Pflanzenschauhäuser und der Kinderbauernhof, boten den Schülern eine direkte Begegnung mit Natur und Umwelt.

Die Klassen 6 führte ihre Exkursion in das Naturkundemuseum nach Erfurt.

Besonders toll fanden die Schüler die 350 Jahre alte und 14 m hohe Stieleiche, deren Wurzeln im Erdgeschoss zu sehen ist und deren Krone bis ins oberste Geschoss ragt.

Eine weitere Attraktion war die Nachgestaltung der Arche Noah mit ihren Tieren.

Die Klasse 7 besichtigte das optische Museum in Jena. Nach einer interessanten Führung durch die nachgebildete historische Zeisswerkstatt aus dem Jahr 1866, in der die Schülerinnen und Schüler die Arbeits-und Lebensbedingungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts in einer optisch-mechanischen Werkstatt nachempfinden konnten, beinhaltete der zweite Teil die Besichtigung der verschiedenen Ausstellungsräume. Hier mussten die Schüler Antworten auf die Fragen finden, die ihre Physiklehrerin Frau Rexhäuser auf entsprechenden Arbeitsblättern formuliert hatte.

Eine Auswertung erfolgt dann im Physikunterricht.

Die Klassen 8 und 9 besuchten die Imaginata in Jena. Hier ein kurzer Bericht von Louis Barthel aus der Klasse 9:

"Die Imaginata ist eine Ausstellung für den physikalisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Wir konnten dort viele verschiedene Experimente selbst durchführen. Unter anderem ließ uns der Gruppenleiter ein Experiment in einer Art Kuppel, die aber an der Decke ein 50 cm breites Loch hatte, ausprobieren. Dazu setzten sich zwei Schüler genau gegenüber und flüsterten sich etwas zu, und zwar mit dem Gesicht auf die Wand gerichtet. Obwohl sie flüsterten, hörte jeder in der Kuppel, was die beiden sagten. Das war Wahnsinn!

Ein anderes Experiment erlebten wir an einer Metalltrommel, die an der linken Seite ein Loch hatte, welches mit einer „Gummihaut“ bespannt war. Sprüht man nun mit einer Nebelmaschine in die Trommel und schlägt hinten drauf, dann entstehen lauter Nebelringe. Wir fanden es cool, als die Ringe weit weg von der Trommel schwebten und schlagartig zerplatzten. Außer diesen gab es natürlich noch viel mehr Experimente, die uns in Staunen versetzten.

Mir gefiel am besten das dunkle Labyrinth. Man sah darin nichts und das war das Spannende. Mit diesem Experiment sollten unsere Sinne geschult und auf die Probe gestellt werden. Damit endete für uns ein interessanter Tag auf der Imaginata".

Die Klasse 10 zog es ins von Ernst Haeckel begründete Phyletische Museum nach Jena. Es nicht nur ein naturkundliches Museum sondern vor allem eine Stätte, an der die Entwicklung des Lebens anschaulich dargestellt wird.

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