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Aktuell > Archiv 2005
Auch in diesem Schuljahr fanden für die Schüler der Klassen 9 und 8H die Betriebspraktika statt. Diese zählen zu den handlungsorientierten Formen des berufsorientierenden Unterrichts.
Frau Stiller, Fachlehrerin Wirtschaft/Recht und verantwortlich für das Praktikum an unserer Schule, bereitete die Schüler in zahlreichen Unterrichtstunden intensiv darauf vor.
Eine der ersten Aufgaben bestand darin, sich selbstständig um Praktikumsplätze zu kümmern. Die Schüler fanden diese in den unterschiedlichsten Betrieben und öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde Saaleplatte, in der Stadt Apolda, in Jena oder im Landkreis Weimarer Land.
Nach Abschluss des Praktikums galt es, die zahlreiche Aufträge, wie Arbeitsplatz- und Betriebserkundungen, Interviews, oder Tagesberichte in Form einer Praktikumsmappe in der Schule zu präsentieren.
Für die Schüler bot dieses Praktikum einen ersten Einblick in das zukünftige Berufsleben mit seinen vielfältigen Anforderungen. Die meisten Schülerinnen und Schüler erhielten sehr gute Praktikumsbeurteilungen und schufen sich damit eine gute Ausgangsposition bei der Lehrstellensuche.
Die gesammelten Erfahrungen und Kenntnisse werden in den nächsten Stunden mit in den Unterricht einfließen.
Hier einige persönliche Einschätzungen:
Nadin Richter
(Integrative Kindertagesstätte „Ernst Thälmann“, Apolda)
"Mein Praktikum in der Integrativen Kindertagesstätte in Apolda fand ich ziemlich gut.
Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ich von meinen zwei Betreuerinnen Frau Jansen und Frau Laser richtig mit in den täglichen Arbeitsablauf einbezogen wurde."
Annett Maidl
(Auto-Center Schmidt, Apolda)
"Ich absolvierte ein Praktikum als Kfz-Mechatroniker.
Ich weiß, dass das ein ungewöhnlicher Beruf für ein Mädchen ist, aber durch das Praktikum wurde mir klar, dass ich mir diesen Wunschtraum unbedingt erfüllen möchte.
Die Kollegen vom Autohaus haben vom ersten Tag an viel Vertrauen in mich gesetzt, mir vielseitige Aufgaben übertragen und mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden."
Sarah Naczynski
(Mode Vögele, Apolda)
"Mein Einblick in diesen Beruf war super. Ich würde dort gern jetzt schon meine Ausbildung machen, weil es so toll war.
Ich hatte vorher keine Meinung zu diesem Beruf, da ich eigentlich in die Werbebranche gehen wollte.
Nun würde ich auch gerne den Beruf einer Verkäuferin erlernen, da es mir großen Spaß gemacht hat.
Isabel Koch
(Kindertagesstätte „Unter den Windrädern“, Eckolstädt)
"Mir hat mein Praktikum sehr gut gefallen. Ich hatte gedacht, dass es mir schwerer fallen würde.
Die Erzieherinnen Frau Taubert und Frau Rodigas waren mit meiner Arbeit sehr zufrieden."
Björn Rehhausen
(AOK Apolda)
"Meine Erwartungen an das Praktikum sind vollends erfüllt worden.
Gern hätte ich noch etwas mehr über die Verwaltung der Gelder oder die Arbeit von Außendienstmitarbeitern erfahren. Das Praktikum hätte ruhig etwas länger dauern können."
Sabrina Bauch
(Station Innere 1, Robert-Koch-Krankenhaus, Apolda)
Ich habe einen guten Einblick in das Berufsbild einer Krankenschwester bekommen.
Ein wenig hat sich meine Meinung über diesen Beruf geändert. Ich weiß nicht, ob ich ganz schwere Pflegefälle richtig betreuen könnte. Daher würde in gern einem anderen Berufsfeld ein weiteres Praktikum machen, um mich ausprobieren zu können."
Anne-Katrin Müller
(Kindertagesstätte „Wormstedter Lindwürmchen“)
"Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen.
Ich habe einen guten Einblick in den Beruf und auch in das Berufsleben bekommen. Ich könnte mir vorstellen, später einmal in diesem Beruf zu arbeiten, aber die Zukunftsaussichten als Erzieherin sind eher schlecht."
Franziska Becker
(Zoo-Brehm, Apolda)
"Im Prinzip wurden meine Erwartungen an das Praktikum erfüllt.
Ich habe einen guten Einblick gewinnen können, konnte aber auch auf Erfahrungen aufbauen.
Dieser Betrieb selber bildet nicht aus. An meinem Berufswunsch hat sich nichts geändert."
Lukas Agatha
(Speisenversorgung Thomas, Eckolstädt)
"Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen. Ich habe viel gelernt, weil ich jeden Tag etwas Neues zu tun hatte. Durch das Praktikum habe ich einen sehr guten Einblick in den Beruf bekommen und fühle mich in meinem Wunsch, Koch zu werden, bestärkt."