Regelschule Wormstedt

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Kooperation mit stellwerk

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Rund 170 Lehrer und Schüler der Regelschule Wormstedt tummelten sich am Montagmorgen in der Turnhalle. Dass es dabei nicht ohne große Gesten und eine gehörige Portion Theatralik abging, hatte seinen guten Grund: Schulleiterin Birgit Schnippa und Kathrin Schremb, die Leiterin des jungen Theaters „Stellwerk" in Weimar unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. Demnach übernimmt das „Stellwerk" eine kulturelle Patenschaft über die Schule, unterstützt mit theaterspezifischen Projekten den Unterricht, lädt zu Aufführungen und Workshops ein. Zustande gekommen ist diese Verbindung durch die Vermittlung der Kulturagentin Sybill Hecht, die die Wormstedter Regelschule bereits seit dem Vorjahr im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen" unterstützt.

Damit stieß sie bei den Wormstedtern auf offene Ohren. Dort nämlich gibt es eine Arbeitsgemeinschaft Kultur, die von der Kunstlehrerin Natalie Brzezinski geleitet wird. Je Klassenstufe sind zwei sogenannter Kontaktschüler in dieser Kultur AG vertreten.

Dort wurden auch gemeinsam von Lehrern und Schülern die Ideen für das Rahmenprogramm der Montags-Veranstaltung gesammelt. Dabei zeigten zum einen die Lehrer einen szenischen Einblick in den Schulalltag der Vergangenheit, worauf die Schüler den heutigen Schulalltag in Szene setzten – freilich mit einem Augenzwinkern.

Und als Schnippa und Schremb schließlich die Vereinbarung unterzeichneten, regnete es goldenes Konfetti. Ein Auftritt von Schulband und Chor ...

... sowie ein von der Ablig Feinkost Heichelheim spendiertes Eis für alle rundeten die kleine Festveranstaltung gelungen ab.

Gemeinsam mit dem Theater wollen Schüler und Lehrer künftig gemeinsame Projekte erarbeiten. Neun konkrete Punkte sieht die Vereinbarung dazu vor. Unter anderem wurde festgeschrieben, das junge Theater „Stellwerk" als Präsentations- und Lernraum für Aktionen, Theaterstücke und Lerneinheiten der Schule zu nutzen. Die Partnerschaft zwischen Schule und Theater wurde zunächst für das laufende Schuljahr vereinbart. Eine Verlängerung der Kooperation ist je nach praktischen Ergebnissen freilich jederzeit möglich.

Text: Klaus Jäger
Thüringer Allgemeine Apolda

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